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Fotografische Spurensuche im Juni

Liebe Freund:innen des Dokumentarfilms,

die Protagonistinnen unserer Juni-Filme gehen mit Fotos auf die Suche – nach Verlorenem, nach Unbekanntem und nach sich selbst.

Foto: © rbb/Privatarchiv Familie Beeck

Los geht es am 09.06.2026 mit SABAT – EIN DIPLOMAT VERSCHWINDET von Anna Maria Beeck. Vor 40 Jahren verschwindet Bathorloo Sagdchorlo, genannt Sabat, spurlos. Der Kamerastudent und spätere Diplomat der Mongolei in der DDR ist bis dahin ein enger Freund der Familie der Filmemacherin. Ausgehend von Fotos aus ihrer Kindheit macht diese sich auf die Suche – wer ist Sabat wirklich und was ist ihm widerfahren? Als Gästin begrüßen wir Anna Maria Beeck!

Foto: © Libuše Jarcovjáková

Weiter geht’s am 23.06.2026 mit NOCH BIN ICH NICHT, WER ICH SEIN MÖCHTE von Klára Tasovská. Mit ihren intimen Einblicken ins sozialistische Arbeitsleben, in queere Clubs und marginalisierte Communities wurde die tschechische Fotografin Libuše Jarcovjáková bekannt. Aus zehntausenden Negativen und dutzenden Tagebüchern montiert Klára Tasovská einen poetischen Filmessay, der ihren Lebensweg und ihr Schaffen von der sozialistischen ČSSR nach Ost-Berlin, Tokio und zurück ins heutige Prag begleitet.

Trailer und weitere Informationen: JUNI 2026

Bis bald im B-Movie!
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Two Ways to Darío im Mai

Liebe Freund:innen des Dokumentarfilms,

mit seinem Film WIR, DIE WOLFS war Darío Aguirre im letzten Jahr erfolgreich auf Festivals und in den Kinos unterwegs. Das möchten wir zum Anlass nehmen, zwei ältere Filme des Hamburger Filmemachers in unserem Programm zu zeigen. Wir freuen uns sehr, dass Darío an beiden Abenden zu Gast sein wird und wir ausführlich über seine Filme sprechen können. Also: Nicht verpassen!

Foto: © Filmtank

Los geht es am 12.05.2026 mit CÉSARS GRILL von 2013: Mit zwanzig verlässt Darío Ecuador, geht nach Deutschland und wird Vegetarier. Zurück bleibt sein Vater César und sein Grillrestaurant. Zehn Jahre später ist César pleite. Um das marode Grillrestaurant seines Vaters zu retten, reist der Filmemacher zurück nach Ecuador. Was als skurrile Debatte über Öffnungszeiten, Pommes und Excel-Tabellen beginnt, entwickelt sich zu einem berührenden Familiendrama.
Gast: Darío Aguirre

Foto: ©Helena-Wittmann & Büchner Filmproduktion

Am 26.05.2026 zeigen wir dann IM LAND MEINER KINDER aus dem Jahr 2018. Wegen Stephanie kommt Darío aus Ecuador nach Hamburg aber vom ersten Tag gehören die Behörden zu ihrer Beziehung dazu. In den nächsten Jahren verbindet eine lange Spur aus Papierkram Darío mit Deutschland – und hält ihn zugleich fern. Und dann das: Hamburgs Bürgermeister lädt Darío ein, Deutscher zu werden. Ein zart-ironisches Roadmovie.
Gast: Darío Aguirre

Trailer und weitere Informationen: MAI 2026

Auf bald im B-Movie!
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Infrastruktur-Apokalypsen im April

Liebe Freund:innen des Dokumentarfilms,

im April handeln unsere Filme von nicht weniger als dem Ende der Zivilisation: Mal als regelrechter Weltuntergang, mal etwas subtiler als weitreichende Veränderung der Lebensart – in jedem Fall aber immer mit einem zwinkernden Auge!

Foto: © Kight Errant Films

Wir starten am 14.04.2026 mit WIR WERDEN ALLE STERBEN! von Ben Knight. Gebeutelt von der Omnipräsenz der Krisen möchte der Journalist von jenen lernen, die sich auf den sozialen und ökologischen Zusammenbruch vorbereiten. Seine Reise durch die internationale „Collapse-Community“ führt ihn zu „Preppern“, „Doomern“ und „Bunkerbewohnern“. Eine heitere Betrachtung zu Weltuntergangsängsten und allzumenschlichen Coping-Strategien.

Foto:© Les Films de l’œil sauvage

Weiter geht es dann am 28.04.2026 mit ALLO LA FRANCE von Floriane Devigne. Leise verschwindet die Telefonzelle aus dem französischen Straßenbild. Regisseurin Floriane Devigne macht sich auf eine archäologische Suche nach diesen kommunikativen Artefakten und ihren vielen Geschichten. Humorvolles Roadmovie über Landflucht, bröselnde Infrastruktur und das erste Telefonat mit der großen Jugendliebe.

Trailer und weitere Informationen: APRIL 2026

Auf bald im B-Movie!
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Zeitreisen mit Helke Sander im März

Liebe Freund:innen des Dokumentarfilms,

der März 2026 beschenkt uns mit einem fünften Dienstag und so können wir euch gleich drei Mal ins B-Movie einladen. Diese Möglichkeit wollen wir nutzen, um mit euch auf eine kleine Zeitreise zum feministischen Film in der BRD zu gehen. Im Fokus steht dabei die Aktivistin, Autorin und Filmemacherin Helke Sander.

Foto: © Vibeke Løkkeberg

Los geht es am 10.03.2026 mit THE LONG ROAD TO THE DIRECTOR’S CHAIR von Vibeke Løkkeberg. Wir begeben uns in das Jahr 1973 nach Berlin. Im dortigen Arsenal Kino findet das „Erste Internationale Frauenfilm-Seminar“ statt. Vibeke Løkkeberg begleitet das Festival filmisch und spricht dort mit prägenden Figuren des feministischen Films. So kommen in dem 2025 gehobenen Archivschatz z. B. die Regisseurinen Claudia von Alemann und Helke Sander aber auch die Journalistin Alice Schwarzer zu Wort.

Foto: © Deutsche Kinemathek

Weiter geht es am 24.03.2026 mit DIE DEUTSCHEN UND IHRE MÄNNER – BERICHT AUS BONN von Helke Sander. In diesem 1989 erschienen Interviewfilm geht die Protagonistin Lieschen Müller auf die Suche nach einem Mann und reist dafür nach Bonn. Dort befragt sie Politiker, Prominente und viele weitere nach ihren Vorstellungen vom Zusammenleben der Geschlechter. Halb-fiktional und mit einer gehörigen Prise Humor legt Helke Sander in diesem Film die reaktionär-sexistischen Geschlechterbilder der BRD frei.

Foto: © Claudia Richarz Film

Eine Woche später, am 31.03.2026, zeigen wir dann HELKE SANDER: AUFRÄUMEN von Claudia Richarz. Ihr Film bietet eine Rückschau auf das bisherige Leben und Werk von Helke Sander, die unablässig politisch aktiv war und viele feministische Errungenschaften mit erkämpft hat, die uns heute selbstverständlich sind. Was das für ihr eigenes Lebensgefühl bedeutet, erörtert der Film anhand eindrucksvoller Filmausschnitte, Archivmaterial von politischen Veranstaltungen und vielen Gesprächen im Hier und Jetzt.

Trailer und weitere Informationen: MÄRZ 2026

Auf bald im B-Movie!
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Vom Tanzen und vom Ankommen im Februar

Liebe Freund:innen des Dokumentarfilms,

unsere Februar-Filme handeln von Flucht und vom Ankommen, sie handeln aber auch von Freundschaft und freudevoller Widerständigkeit.

Still aus dem Dokumentarfilm "My Stolen Planet" von Farahnaz Sharifi. Eine junge Frau tanzt ausgelassen auf einer Feier im Iran in den 1970er Jahren.
Foto: © Farahnaz Sharifi

Los geht es am 10.02.2026 mit MY STOLEN PLANET von Farahnaz Sharifi. Ihr Film handelt von Tanz, Musik und Lebensfreude im Iran nach der islamischen Revolution – aufgezeichnet auf 8mm Film und später auf dem Smartphone. Solche Momente des Widerstands trägt Farahnaz Sharifi zusammen. Anhand persönlicher und fremder Familienarchive erzählt sie von der komplexen Verbindung zwischen privatem und politischem Leben im Iran. Mit Gast!

Still aus dem Dokumentarfilm "Caravan" von Lucy Ashton. Junge Männer halten ein Banner auf einer Demonstration für Solidarität mit den Menschen in Afghanistan.
Foto: © Lucy Ashton

Weiter geht es am 24.02.2026 mit CARAVAN von Lucy Ashton. Auf der Suche nach einem Leben in Sicherheit flohen Fawad, Marwand, Najib und Samim aus Afghanistan. Ihren zermürbenden Alltag als Asylsuchende in Österreich halten die vier jungen Männer auf Video fest. Und wenn die Hoffnung auf einen positiven Bescheid verloren geht, dann hilft nur eines – die Kraft der Freundschaft.

Trailer und weitere Informationen: FEBRUAR 2026

Auf bald im B-Movie!
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