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Vom Tanzen und vom Ankommen im Februar

Liebe Freund:innen des Dokumentarfilms,

unsere Februar-Filme handeln von Flucht und vom Ankommen, sie handeln aber auch von Freundschaft und freudevoller Widerständigkeit.

Still aus dem Dokumentarfilm "My Stolen Planet" von Farahnaz Sharifi. Eine junge Frau tanzt ausgelassen auf einer Feier im Iran in den 1970er Jahren.
Foto: © Farahnaz Sharifi

Los geht es am 10.02.2026 mit MY STOLEN PLANET von Farahnaz Sharifi. Ihr Film handelt von Tanz, Musik und Lebensfreude im Iran nach der islamischen Revolution – aufgezeichnet auf 8mm Film und später auf dem Smartphone. Solche Momente des Widerstands trägt Farahnaz Sharifi zusammen. Anhand persönlicher und fremder Familienarchive erzählt sie von der komplexen Verbindung zwischen privatem und politischem Leben im Iran. Mit Gast!

Still aus dem Dokumentarfilm "Caravan" von Lucy Ashton. Junge Männer halten ein Banner auf einer Demonstration für Solidarität mit den Menschen in Afghanistan.
Foto: © Lucy Ashton

Weiter geht es am 24.02.2026 mit CARAVAN von Lucy Ashton. Auf der Suche nach einem Leben in Sicherheit flohen Fawad, Marwand, Najib und Samim aus Afghanistan. Ihren zermürbenden Alltag als Asylsuchende in Österreich halten die vier jungen Männer auf Video fest. Und wenn die Hoffnung auf einen positiven Bescheid verloren geht, dann hilft nur eines – die Kraft der Freundschaft.

Trailer und weitere Informationen: FEBRUAR 2026

Auf bald im B-Movie!
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Korruption und Verschwörung im Januar

Liebe Freund:innen des Dokumentarfilms,

wir hoffen ihr seid alle gesund und munter in 2026 angekommen und wünschen euch ein frohes Neues! In unseren Januar-Filmen geht es um echte und imaginierte Verschwörungen. Es geht korrupte Politiker, selbsternannte Könige und die Menschen, die durch sie zu Schaden kommen.

Foto: © Magnolia Pictures

Wir starten am 13.01.2026 mit KOLLEKTIV – KORRUPTION TÖTET von Alexander Nanau. 2015 kommt es im namengebenden Bukarester Club „Colectiv“ zu einem Brand. 27 Menschen sterben. Viele weitere Verletzte sterben später nach Behandlungen im Krankenhaus. Als einen Arzt interne Informationen an eine Redaktion weitergibt, startet diese ihre Recherchen und deckt einen weitreichenden Korruptionsskandal im rumänischen Gesundheitssystem auf.

Foto:  © Wood Water Films

Weiter geht es dann am 27.01.2026 mit SOLDATEN DES LICHTS von Julian Vogel und Johannes Büttner. In ihrem Film begleiten sie David, einen roh-veganer Influencer. Neben Nahrungsergänzungsmitteln verbreitet dieser auch Geschichten über dunkle Mächte und Gott. Die beobachtende Dokumentation taucht in eine komplexe Welt zwischen Verschwörungsideologien und Selbstoptimierung ein und porträtiert Menschen, die in Deutschland ein Königreich errichten wollen.
Im Anschluss an den Film sprechen wir mit Jörg Pegelow von der Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen der Nordkirche.

Trailer und weitere Informationen: JANUAR 2026

Auf bald im B-Movie!
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Große Katzen und Glögi im Dezember

Liebe Freund:innen des Dokumentarfilms,

im Dezember haben wir noch einen Dokumentarfilm-Abend für euch in petto. Am 09.12.2025 geht es mit LYNX MAN von Juha Suonpää in die Wälder Finnlands zu den Luchsen und zu einem Mann, der sich für sie einsetzt: Hannu. In seinem Wald hat der Finne Wildkameras aufgestellt und hilft den scheuen Großkatzen wo er kann. Suonpääs Film ist eine warmherzig-entrückte und visuell einfallsreiche Erzählung über den Wald, Naturschutz und Obsession. Anlässlich unseres Jahresausklangs gibt es an der Bar für euch finnischen Glühwein (Glögi) zum Aufwärmen!

Still aus dem Dokumentarfilm "Lynx Man". Der Finne Hannu posiert mit einer Luchs-Maske, die um seinen Hals hängt, für die Kamera.
Foto: © Alexander Lembke

Trailer und weitere Informationen: DEZEMBER 2025

Auf bald im B-Movie!
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Geburten und Gefängnisse im November

Liebe Freund:innen des Dokumentarfilms,

im November können wir euch zwei Abende mit Filmgesprächen präsentieren – darüber freuen wir uns sehr! In unseren Filmen wird es um die Themen Mutterschaft, Geburtshilfe und Justizvollzug gehen.

Still aus dem Dokumentarfilms MALQUERIDAS von Tana Gilbert. Eine Frau hält ein frisch geborenes Baby im Arm, das in ein Tuch eingewickelt ist.
Foto: © Dirk Manthey Film

Wir starten am 11.11.2025 mit MALQUERIDAS von Tana Gilbert. Aus einem chilenischen Gefängnis herausgeschmuggelte Handybilder und -filme lassen uns am Leben hinter Gittern teilhaben. Frauen die hier ein Kind gebären, dürfen es zwei Jahre lang bei sich behalten. Danach müssen die Mütter es weggeben – zu Verwandten oder in ein Heim. Anhand der fantastisch montierten Aufnahmen erzählt Tana Gilbert ihre Geschichten – Geschichten von Verlust und Ohnmacht, aber auch von Zärtlichkeit und Solidarität.
Zu Gast ist an diesem Abend der Produzent Dirk Manthey!

Foto: © viktoria11

Am 25.11.2025 zeigen wir dann GRETAS GEBURT von Katja Baumgarten: Greta wird leblos geboren und stirbt. Die Geburtshelferin und Ärztin Anna steht vier Jahre später wegen Totschlags vor Gericht. Das Urteil: Schuldig. Es folgen Berufsverbot, Gefängnisstrafe, Schadensersatz. Über 10 Jahre begleitet der Film Anna und beleuchtet neben den individuellen Folgen des Falles auch juristische Implikationen für die Hausgeburtshilfe.
Wir sprechen mit Regisseurin Katja Baumgarten und Kamerafrau Gisela Tuchtenhagen!

Trailer und weitere Informationen: NOVEMBER 2025
Auf bald im B-Movie!
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Becoming Austrian im Oktober

Liebe Freund:innen des Dokumentarfilms,

was bedeutet es, Bürger:in eines Landes zu werden? Am Beispiel Österreich beleuchten unsere Oktober-Filme verschiedene Facetten dieses Prozesses: Von Fragen kultureller Identität, über bürokratische und sprachliche Hürden bis zur offenen Fremdenfeindlichkeit. Und auch wenn unsere Filme die Alpenrepublik in den Blick nehmen, treffen viele Beobachtungen gewiss auch auf Deutschland zu.

Still aus dem Dokumentarfilm "Favoriten" von Ruth Beckermann. In einer Grundschulklasse sitzen zwei Mädchen an einem Tisch und arbeiten mit einem Schulbuch.
Foto: © Grandfilm & Ruth Beckermann Filmproduktion

Los geht es am 14.10.2025 mit FAVORITEN von Ruth Beckermann. An den Grundschulen im gleichnamigen Wiener Bezirk spricht ein Großteil der Kinder heute Deutsch nicht als Erstsprache. Der Film begleitet über drei Jahre eine Klasse und ihre engagierte Lehrerin und lässt uns ihre täglichen Abenteuer und Kämpfe miterleben. Eine kluge und heitere Langzeitbeobachtung und ein Film darüber, wie die Zukunft einer Gesellschaft auch im Klassenzimmer ausgehandelt wird.

Still aus dem Dokumentarfilm "Noch lange keine Lippizaner" von Olga Kosanović. Eine Sachbearbeiterin überreicht einer Frau die Urkunde über die Staatsbürgerschaft in Österreich.
Foto: © mindjazz pictures

Am 28.10.2025 zeigen wir dann NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER von Olga Kosanović. Die Filmemacherin lebt seit ihrer Geburt 1995 in Wien – doch ihr Antrag auf die österreichische Staatsbürgerschaft wird abgelehnt. Warum? Sie war im Laufe ihres Lebens insgesamt 58 Tage zu lange im Ausland. Diese Erfahrung ist der Ausgangspunkt für eine vielschichtige und humorvolle Auseinandersetzung mit den Themen Zugehörigkeit, Nation und Identität.

Trailer und weitere Informationen: OKTOBER 2025

Auf bald im B-Movie!
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