Liebe Freund:innen des Dokumentarfilms,
der März 2026 beschenkt uns mit einem fünften Dienstag und so können wir euch gleich drei Mal ins B-Movie einladen. Diese Möglichkeit wollen wir nutzen, um mit euch auf eine kleine Zeitreise zum feministischen Film in der BRD zu gehen. Im Fokus steht dabei die Aktivistin, Autorin und Filmemacherin Helke Sander.

Los geht es am 10.03.2026 mit THE LONG ROAD TO THE DIRECTOR’S CHAIR von Vibeke Løkkeberg. Wir begeben uns in das Jahr 1973 nach Berlin. Im dortigen Arsenal Kino findet das „Erste Internationale Frauenfilm-Seminar“ statt. Vibeke Løkkeberg begleitet das Festival filmisch und spricht dort mit prägenden Figuren des feministischen Films. So kommen in dem 2025 gehobenen Archivschatz z. B. die Regisseurinen Claudia von Alemann und Helke Sander aber auch die Journalistin Alice Schwarzer zu Wort.

Weiter geht es am 24.03.2026 mit DIE DEUTSCHEN UND IHRE MÄNNER – BERICHT AUS BONN von Helke Sander. In diesem 1989 erschienen Interviewfilm geht die Protagonistin Lieschen Müller auf die Suche nach einem Mann und reist dafür nach Bonn. Dort befragt sie Politiker, Prominente und viele weitere nach ihren Vorstellungen vom Zusammenleben der Geschlechter. Halb-fiktional und mit einer gehörigen Prise Humor legt Helke Sander in diesem Film die reaktionär-sexistischen Geschlechterbilder der BRD frei.

Eine Woche später, am 31.03.2026, zeigen wir dann HELKE SANDER: AUFRÄUMEN von Claudia Richarz. Ihr Film bietet eine Rückschau auf das bisherige Leben und Werk von Helke Sander, die unablässig politisch aktiv war und viele feministische Errungenschaften mit erkämpft hat, die uns heute selbstverständlich sind. Was das für ihr eigenes Lebensgefühl bedeutet, erörtert der Film anhand eindrucksvoller Filmausschnitte, Archivmaterial von politischen Veranstaltungen und vielen Gesprächen im Hier und Jetzt.
Trailer und weitere Informationen: MÄRZ 2026
Auf bald im B-Movie!
Euer Salon
