Zusatzscreening CENTRAL BUS STATION am 27.10.2020

Der Einstand unter neuen Bedingungen ist geglückt. Da CENTRAL BUS STATION bei euch so gut angekommen ist, zeigen wir den Film am 27.10. nochmal. Davor läuft Laila Pakalninas charmanter Busreise-Road-Movie THE BUS.

Das Programm am 27.10.:
20°°: THE BUS
22°°: CENTRAL BUS STATION

Mehr zu den Filmen findet ihr unter: OKTOBER 2020

Zurück aus der Corona-Pause / Busreisen im Oktober

Schon recht bald sind wir aus der Pause wieder da! Das B-Movie hat nun schon einen Monat lang Erfahrungen mit den neuen Hygieneregeln (https://www.b-movie.de/kino/hygienekonzept) und der neuen Lüftung gesammelt. Es wird anders, als früher, aber sicherlich gut. Nutzt die Möglichkeit der Ticketreservierung über die Homepage des Kinos, damit wir reibungslos und gesund durch die kommenden Abende gelangen. Wir werden Euch Plätze beim Kartenabholen zuweisen, abfragen wer ihr seid (Daten) und Euch bitten, bis zum Platz eine Maske zu tragen.

In unserem Oktober-Programm dreht sich alles um das Busreisen. Wir starten am 13.10. mit Tomáš Elšíks CENRAL BUS STATION. Der Film-Essay durchstreift die Geschichte und Gegenwart der 1993 eröffneten, zentralen Busstation Tev Avivs. Der brutalistische Bau entpuppt sich dabei nicht nur als gescheitertes Architekturprojekt, sondern auch als Zufluchtsort für Menschen am Rande der Gesellschaft, eine „Stadt in der Stadt“.

Weiter geht es am 27.10. mit Laila Pakalninas charmantem Reisebus-Road-Movie THE BUS. Auf seiner Fahrt von Tallinn nach Kaliningrad überquert ein Reisebus in einer Nacht drei Landesgrenzen. Der Film vermag es, viele Eindrücke einer Busreise einzufangen: Enge, Müdigkeit, die kalten nächtlichen Raucherpausen. Tatsächlich lebt er aber von warmherzigen, wenn auch flüchtigen Begegnungen mit Reisenden, Fahrer/innen und Grenzpersonal.

Wir freuen uns auf Euch und ihr Euch hoffentlich auf unser OKTOBER PROGRAMM.
Auf bald im B-Movie!
Euer Salon

Corona-Pause (vorl. bis Ende April)

Es ist traurig aber notwendig: Auch das B-Movie schließt bis zum 30.04. seine schöne, rote Tür. Wir hoffen es geht im Mai weiter und halten euch hier auf dem Laufenden. Bleibt gesund und teilt doch gerne eure Dokumentarfilmfunde aus den Mediatheken mit uns!

Der Dokusalon im März

Zu diesen zwei Dokumentarfilmabenden mit Gästen und Filmgesprächen möchten wir euch im März 2020 einladen:

Los geht es schon am 10.03. mit CAST AWAY SOULS von Stanley Edwards, Nanna Katrine Hansen, Markus Fiedler und Thomas Elsted. Im Zentrum des Films steht ein Abschiebegefängnis in Sjælsmark / Dänemark und die Frage: Warum begegnet die EU hilfesuchenden Menschen mit bürokratischer Kälte und psychologischem Druck? In der Konversation zwischen einem Insassen und dem Direktor der Einrichtung werden perfide Mechanismen, die im Zentrum am Werk sind, offengelegt und Fragen nach individueller und kollektiver Verantwortung aufgeworfen. Die Filmemacher/innen werden zu Gast sein!

Weiter geht es am 24.03. mit ADELHEID, KORNELIUS & DIE TÖDE von Kirstin Schmitt. Ihre Langzeitbeobachtung widmet sich dem Renterpaar Adelheid und Kornelius, die bereits seit 53 Jahren verheiratet sind. Ihren exzentrischen Lebensstil prägte bisher Kornelius, doch seine Krebsdiagnose bringt die Rollen durcheinander. Ein Film über langsamen Abschied, Neuerfindung und beibehaltenes Glück. Regisseurin Kirstin Schmitt wird an diesem Abend zu Gast sein!

Trailer & weitere Infos findet ihr hier: MÄRZ 2020

Götter & Unterwelten im Februar

Letzten November hat der Dokumentarfilmsalon einen Ausflug zum Dokfest nach Kassel gemacht. Zahlreiche Dokumentationen haben wir uns dort über die Netzhaut flimmern lassen. Zwei von den, die uns besonders gefallen, möchten wir euch im Februar zeigen.

Los geht es am 11.02. mit UNDER THE UNDERGROUND von Angela Christlieb. Im Keller einer ehemaligen Wiener Fabrik haben die Gebrüder Janka ein Labor für Technikexperimente und Musik aufgebaut, das ein beliebter Anlaufpunkt für die österreichische Musikszene geworden ist. Eine filmische-musikalische Führung durch “Janka-Industries”. Zu Gast ist Regisseurin Angela Christlieb!

Weiter geht es am 25.02. mit DIE GÖTTER VON MOLENBEEK von Reetta Hutannen. Der Film begleitet drei Kinder aus dem Brüsseler Stadtteil Molenbeek, der als Hort des Jihadismus in Verruf gekommen ist. Mit kindlicher Leichtigkeit verhandeln Atos, Amine und Flo große Fragen der Religion und der Philosophie. Dies gelingt mitunter so charmant, dass wir auch hier eine dringende Sehempfehlung aussprechen möchten.

Weitere Informationen & Trailer: FEBRUAR 2020

Nachkriegskarrieren im Januar

Hallo Zwanzig-Zwanzig! Wir hoffen ihr seid gut ins neue Jahr gekommen! Unsere Januar-Filme thematisieren zwei sehr unterschiedliche Nachkriegskarrieren und zwei sehr unterschiedliche Arten, mit dem im zweiten Weltkrieg Erlebten umzugehen.

Los geht es am 14.01. mit Ruth Beckermanns WALDHEIMS WALZER. 1986 kandidiert der namensgebende Kurt Waldheim für das Amt des österreichischen Bundespräsidenten. Zeitgleich deckt der Jüdische Weltkongress in New York substanzielle Lücken in dessen Kriegsbiografie auf und löst damit einen Skandal aus. Mit internationalem Archivmaterial sowie selbst gedrehten Videoaufnahmen zeichnet der Film die Geschichte einer Lebenslüge nach.

Weiter geht es dann am 28.01. mit KULENKAMPFFS SCHUHE von Regina Schilling. Welche Rolle spielte das Unterhaltungsfernsehen der jungen Bundesrepublik bei der Verarbeitung der Kriegserfahrungen und welche Erinnerungen teilten seine Stars und Zuschauer? Anhand ihrer eigenen Familie, insbesondere der Geschichte ihres Vaters, geht Regina Schilling dieser Frage nach. Regina Schilling wird zu Gast sein!

HINWEIS: Aus rechtlichen Gründen können wir den Film nur in Auszügen zeigen (ca. 60 min). Leider OHNE Gast: Regina Schilling kann leider doch nicht dabei sein.

Weitere Informationen und Trailer gibt es hier: JANUAR 2020

Tschüss Zwanzig-Neunzehn!

Das war der Salon „Sound It Out“ und unser letzter Salon für dieses Jahr. Danke, dass ihr dabei wart und bei unserer Mini-Weihnachtsfeier mitgefeiert habt. Danke auch an Christof von Michelle Records für das feine Filmgespräch! Zum unserem Programm im Januar 2020 gibt’s hier bald mehr. Vorerst wünschen wir euch schöne Feiertage und einen fantastisch guten Rutsch!

Auf bald! Euer Salon

Sound It Out im Dezember

Auch dieses Jahr gibt der Kalender feiertags-bedingt nur einen Dezember-Termin für den Dokusalon her. Diesen wollen wir daher gebührend begehen. Am 10.12. zeigen wir also Jeanie Finlays tolle Plattenladen-Doku SOUND IT OUT. Der warmherzige Film portraitiert einen der letzten unabhängigen Plattenläden im Nord-Osten Englands, dessen Betreiber und Kunden. Zu Gast ist Christof Jessen von Michelle Records mit dem wir über Vinyl- und Musikleidenschaft sprechen werden. Für die feierliche Note gibt’s am Tresen Plätzchen und Pimms-Cup. Wird schön, also nicht verpassen!

Den Trailer und weitere Infos findet ihr hier: DEZEMBER 2019

3x Portraits & Elternschule im November

Im November zeigen wir drei unserer liebsten Doku-Kurzportraits und einen umstritten Film über eine Abteilung der Gelsenkirchener Kinder- und Jugendklinik.

Los geht es am 12.11.2019 mit drei dokumentarischen Portraits: Wir begleiten Frau Maria bei der Auflösung eines Textilgeschäftes in Wien, einen alternden Fährmann und seine Frau auf ihrem Hof in Mecklenburg-Vorpommern und einen cholerischen Kinoleiter im polnischen Lódz.

Am 26.11.2019 zeigen wir dann ELTERNSCHULE von Ralf Bücheler und Jörg Adolph. In ihrem Film geht um Kinder im chronischen Stress: Sie schreien unaufhörlich, schlafen nicht oder essen kaum. Die beobachtende Dokumentation liefert Einblicke in die stationäre Therapie in der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen und zeichnet den Veränderungsprozess bei Eltern und Kindern nach. Mit Gästen.

Mehr zu den Portraits sowie alles Weitere: NOVEMBER 2019

Oktober-Salons mit den LSF & JUGEND RETTET

In schöner Tradition starten wir den Oktober mit einem Warm-Up für die Lesbisch Schwulen Filmtage 2019, die vom 15. bis zum 20.10.2019 stattfinden (https://lsf-hamburg.de/). An unserem zweiten Termin beschäftigen uns dann erneut mit der Seenotrettung im Mittelmeer und begrüßen Dariush Beigui von JUGEND RETTET (https://jugendrettet.org/de/) im Dokumentarfilmsalon.

Los geht es am 08.10. mit WE WERE THE OTHERS von Hadas Ayalon. Der Film thematisiert das Leben sechs homosexueller Protagonisten im Israel der 60er/70er, das zunächst von Isolation und Stigmatisierung geprägt ist. Anhand von Interviews und historischen Bildern zeichnet der Film den Weg zum Entstehen einer Community und eines queer-politischen Aktivismus nach.

In Kooperation mit den Lesbisch Schwulen Filmtagen Hamburg.


Foto: © Cesar Dezfuli

Weiter geht es dann am 22.10. mit IUVENTA von Michele Cinque. Sein Film begleitet die Aktivist/innen von JUGEND RETTET ein Jahr lang bei ihrem Einsatz im Mittelmeer – bis ihr Schiff, die IUVENTA, auf Lampedusa beschlagnahmt wird. Wir sprechen mit Dariush Beigui, einem Crew-Mitglied der IUVENTA, über den aktuellen Stand der Seenotrettung im Allgemeinen und JUGEND RETTET im Besonderen. Eure Spenden geben wir an diesem Abend an JUGEND RETTET weiter.

Trailer und weitere Informationen: OKTOBER 2019






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