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30+

Es gab Zeiten, da war mit 30 das wilde Leben ziemlich vorbei, ruhigere Fahrwasser waren das Ziel: Der Job war so sicher wie die Beziehung, das Häuschen in Planung, natürlich inklusive Kinderzimmer für ein bis drei Kinder. Und heute? In Beatrice Möllers ALLES WAS WIR WOLLEN fragen sich das drei Frauen um die Dreißig, ihre Antworten und Wünsche sind vielschichtig und diffus, schwanken zwischen Freiheitsdrang und Zweifel.

Klingt vertraut? Finden wir auch. Deshalb freuen wir uns sehr auf den 14. Mai und den Besuch von Beatrice Möller im Salon.

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Zwei Drittel einer Trilogie

Wenn man die Filme Gerd Kroskes sieht, möchte man Hamburg für ein Biotop der schrägen Vögel und krummen Hunde halten. In seiner Hamburg-Trilogie widmet er sich schillernden Figuren der Hansestadt, ihrer Lebenswirklichkeit und ihrer Vergangenheit. Mit HEINO JAEGER – LOOK BEFORE YOU KUCK am 9. April und WOLLIS PARADIES am 23. April zeigen wir also zum Abschluss unserer Reihe Kunst.Film.Kultur Meisterwerke des dokumentarischen Porträts, abseits jeder Heldenverehrung und getragenen Ernsthaftigkeit.

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Sex und Humor

Passend zum Frühlingsbeginn widmen wir uns den schönen Dingen im Leben: Der Liebe und dem Lachen.

Anschließend an das Portät Eva Norvinds im Februar zeigen wir am 12. März das Porträt einer ebenfalls beeindruckenden Frau: Rachel Watton ist Sexarbeiterin aus Australien, ihre Klienten sind Menschen mit Behinderungen. Scarlet Road – Rachels Weg dokumentiert die Arbeit einer Pionierin auf dem Feld der barrierefreien Liebe.

Am 26. März trifft Kunst auf Komik. Zum Auftakt unserer Reihe KUNST.FILM.HUMOR zeigen wir Peter Liechtis Film Signers Koffer – Unterwegs mit Roman Signer, eine wunderbare Melange aus Peformance-Kunst und Quatschmacherei – im schwyzerdütschen Original mit deutschen Untertiteln.

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Von Hamburg in die Welt

Nach dem internationalen Auftakt wenden wir uns im Februar dem Schaffen zweier Hamburger DokumentarfilmerInnen zu und haben beide natürlich zu Gast im Salon.

Am 12. Februar macht sich Darìo Aguirre auf die Suche nach seinen eigenen Wurzeln in verschiedenen Ländern Südamerikas: FIVE WAYS TO DARÌO, Señoras y señores.

Zwei Wochen später, das wäre dann am 26. Februar, zeigen wir Monika Treuts Porträt einer Frau, deren biographische Eckpunkt spektakuläre Einsichten erwarten lassen: Tochter eines russischen Prinzen und einer finnischen Bildhauerin, Showgirl in Paris und Quebec, mexikanische Marilyn Monroe, Fotografin und Journalistin, Domina und S/M Pädagogin in New York. Eva Norvind in: DIDN’T DO IT FOR LOVE

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Internationaler Jahresauftakt

2013 wollen wir mit einem Blick auf das aktuelle internationale Dokumentarfilmschaffen beginnen. Mit einer beeindruckenden Künstlerbiografie eröffnen wir die Salonsaison 2013 am 8. Januar: OVER MY DEAD BODY von Brigitte Poupart begleitet den frankokanadischen Tänzer und Choreopgraphen Dave St. Pierre über die womöglich letzten 24 Monate seines Lebens.

Aus Quebec springen wir dann am 22. Januar in Jaan Tootsens THE NEW WORLD. Die findet sich überraschenderweise in Estland, genauer in einem Stadtviertel Tallinns. Dort versucht Aktivist Erko mit seinen GenossInnen, seine Vorstellung vom guten Leben zu verwirklichen.